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KAMPF DER SYMBOLE

MICHA BRUMLIK - Vortrag und Diskussion / Moderation Andreas Fanizadeh
Berlin, Volksbühne, Am-Rosa-Luxemburgplatz, Dienstag, 11.April, 20 Uhr, Roter Salon

„Nicht überall, wo Religion reklamiert wird, geht es auch tatsächlich um den Glauben“, sagt Micha Brumlik anläßlich des Karikaturenstreits.
Brumlik, Autor einer aktuellen Freud-Biografie, hat viele Jahre das Fritz- Bauer-Institut zur Erforschung des Holocausts in Frankfurt/M. geleitet.
Seiner Meinung nach wird die westliche Welt „in der Erregung islamistisch gelenkter Massen rings um den Globus mit einem Wiedergänger ihrer eigenen Tradition konfrontiert: Mit dem wütenden Bekenntnis zu einem Unantastbaren, einem ‚Heiligen’, einem Bekenntnis zu dem, was neben Kunst, Philosophie und Christentum eben auch zu den Fundamenten Europas gehört: dem Bilderverbot“. Brumlik wird am 11. April im Roten Salon zentrale Thesen seines demnächst erscheinenden Buches „Schrift, Wort und Ikone - Wege aus dem Bilderverbot“ referieren und zur Diskussion stellen.

natter | 09.04.06 23:25 | Permalink