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04.08.15

Kein Aufmarsch von Nazi-Hooligans in Hamburg!

Quellen:
http://www.nichteinentag.tk/
http://www.keine-stimme-den-nazis.org/

Für den 12. September 2015 planen Nazis, Rechtspopulisten und rechte Hooligans einen „Tag der deutschen Patrioten“, zu dem sie bundesweit nach Hamburg mobilisieren. Damit knüpfen sie an die rassistischen Aufmärsche der vergangenen Monate von HoGeSa und Pegida an und wollen auch hier ihre rassistische und nationalistische Hetze auf die Straße tragen.

Die erste angemeldete Route der Nazis zum 12.09. beginnt am Hauptbahnhof und soll dort auch wieder enden. Die aktuell angemeldete Naziroute: Heidi-Kabel-Platz – Kirchenallee – Steintordamm – Steintorwall – Steinstraße – Alter Fischmarkt – Brandstwiete – Bei St. Annen – Brooktorkai – Deichtorplatz – Klosterwall – Steintorwall – Steintordamm – Kirchenallee – Heidi-Kabel-Platz.

Es sollte allerdings davon ausgegangen werden, dass diese Route keinen bestand hat. Also sollte man auf weitere Ankündigungen achten!

Damit der so genannte „Tag der deutschen Patrioten“ zum Desaster wird läuft die antifaschistische Mobiliserung nun an. Ein Aufruf unter dem Motto “Kein Aufmarsch von Nazi-Hooligans in Hamburg! Internationale Solidarität statt völkischem Patriotismus! Refugees welcome!” vom Hamburger Bündnis gegen Rechts, wurde bereits von mehr als 100 Gruppen, Organisationen und anderen Zusammenschlüssen unterschrieben. Der Aufruf kann hier gelesen und auch unterzeichnet werden. Ebenso gibt es auch einen Aufruf aus Skandinavien. Von dort ist eine gemeinsame Busreise geplant. Desweiteren mobilisiert auch die Kampagne “Goodbye Deutschland” alles und jede*n am 12.09. auf die Straße.

Ausführliche Hintergrundinformationen findet man hier:
https://linksunten.indymedia.org/de/node/147043
http://blog.zeit.de/stoerungsmelder/2015/07/15/hooligans-planen-aufmarsch-in-hamburg_19684
https://twitter.com/Antifa309
http://goodbyedeutschland.blogsport.eu/kurzaufruf/
https://www.facebook.com/pages/Antifa-309/1557836074461029?fref=photo

Bolk | 13:02


02.08.15

Bundesdeutsche Organe des Staates verraten wieder die „westlichen Werte“

„Freiheit und Demokratie“ müssen mal wieder vor den autoritären Bestrebungen des Staates geschützt werden. Die Organe des Staates, oder besser: die Staatsorgane, das sind in diesem Fall der Generalbundesanwalt, das Bundesministerium der Justiz (BMJV) als aufsichtführende Behörde, das Bundesamt für Verfassungsschutz (BfV) mit seinem Präsidenten, das Bundesministerium des Innern (BMI). Der Generalbundesanwalt Harald Range ermittelt wegen Landesverrat aufgrund einer Strafanzeige von Hans-Georg Maaßen, dem Präsidenten des Bundesamts für Verfassungsschutz (BfV) gegen die Journalisten Markus Beckedahl und Andre Meister vom Blog netzpolitik.org.
Bei wikipedia können wir lesen: „Der Generalbundesanwalt ist ein politischer Beamter, er soll die kriminal- und sicherheitspolitischen Ansichten und Ziele der jeweils amtierenden Bundesregierung teilen …
Die Aufsicht über die Bundesanwaltschaft und den Generalbundesanwalt übt das Bundesjustizministerium aus. … Als weisungsgebundener politischer Beamter hat er mit den politischen Zielen der Bundesregierung übereinzustimmen.“ Angeblich besteht aber eine bundesstaatsanwaltschaftliche Unabhängigkeit von der Politik.
Georg Restle, Redaktionsleiter des TV-Magazins „Monitor“ am 31.07.2015 im ARD-Morgenmagazin:
„Der gleiche Generalbundesanwalt, der sich weigert Ermittlungen zur Aufklärung der NSA-Affäre in Deutschland durchzuführen, geht jetzt gegen Journalisten vor, die diesen Skandal mit öffentlich gemacht haben, das ist der eigentliche Skandal …“ (05:19 min., abrufbar bis 31.07.2016).
Ein interessantes Interview mit Peter Schaar, dem ehemaligen „Bundesbeauftragten für den Datenschutz und die Informationsfreiheit“ (2003 – 2013), führte die Sendung „Breitband“ im Deutschlandradio Kultur am gestrigen Samstag. Peter Schaar sieht im Vorgehen des Generalbundesanwalts eine „Verbindung zu dem Nichts-Tun in der NSA-Affäre“: http://breitband.deutschlandradiokultur.de/landesverrat/ (13:52 min.).
s. auch:
netzpolitik 1: „Verdacht des Landesverrats“: Generalbundesanwalt ermittelt
netzpolitik 2: Andre Meister: Meine Rede auf der heutigen Demonstration

david | 01:31


30.07.15

besorgter Bürger an Sascha Lobo (SPON)

Quelle: https://twitter.com/saschalobo/status/623959535238164480

Bolk | 11:10


In Thüringen gibt's immer noch die "schönsten" KfZ-Kennzeichen...

Quelle: https://twitter.com/Nothingtomove/status/618819488528601088

Bolk | 11:05


31.07. ein Fackelzug der "Besorgten" In Freital

Quelle: https://twitter.com/Volk11elf/status/626413418656960512

Bolk | 11:00


29.07.15

Rassisten sind in Zossen unerwünscht

Quelle: Bürgerinitiative Zossen zeigt Gesicht / inforiot.de

Am 1.8.2015 wol­len Nazis vom soge­nann­ten „III. Weg“ in Zos­sen eine Kund­ge­bung abhal­ten. Mit ihrem Auf­ruf „Aus­län­der­stopp!“ soll gegen Flücht­linge gehetzt und Ras­sis­mus ver­brei­tet wer­den.
Daher wol­len wir gemein­sam an die­sem Tag ein deut­li­ches Zei­chen set­zen, dass wir uns der huma­nis­ti­schen Ver­pflich­tung, den Men­schen zu hel­fen, die vor Krieg und Gewalt flie­hen, stel­len wol­len. Auf dem Markt­platz soll daher an die­sem Tag eine fried­li­che Aktion gegen die Nazikund­ge­bung statt­fin­den! Zudem wol­len wir keine Ras­sis­ten in unse­rer Stadt! Wir wol­len auch keine Nazi­auf­mär­sche mehr in unse­rer Stadt.

Treff­punkt: 1.8.2015 um 9.30 Uhr Kirch­platz Zossen

Bolk | 20:03


19.07.15

So besetzen sie Häuser in Rom

Hier ein kurzer Bericht von Sten aus Italien. Unser Autor besucht dort zusammen mit anderen gerade mehrere Besetzungen:

http://telegraph.cc/so-besetzen-sie-haeuser-in-rom

A.S.H. | 14:53


15.07.15

Umkämpfte Wahrheit: Staatsaffäre NSU

Donnerstag 16.07. 20:00 Buchpräsentation mit Hajo Funke

Am 23. Februar 2012 versprach Angela Merkel den Hinterbliebenen der Opfer des NSU alles zu tun, um die Morde aufzuklären, die Helfershelfer und Hintermänner aufzudecken und alle Täter ihrer gerechten Strafe zuzuführen. Dieses Versprechen wurde bislang nicht eingelöst. Stattdessen wird die Aufklärung von Verfassungsschützern und Strafverfolgungsbehörden selbst gegenüber den Untersuchungsausschüssen bis heute sabotiert: mit dem Schreddern der Akten durch das BfV, mit der Blockade von Aussagen von Spitzeln oder schlicht dadurch, dass man jenen, die nach der Wahrheit fragen, als „Verschwörungstheoretiker“ denunziert.

Hajo Funke rekonstruiert dies alles minutiös, greift zurück auf die Ursache der neonazistischen Gewaltbewegung seit den 1990er-Jahren, beschreibt Spitzel als Brandbeschleuniger, die neonazistischen Terrornetzwerke und ihre Verstrickung mit den Sicherheitsbehörden. Er verweist auf die gefährliche Schwächung der Sicherheit – vor allem der rassistisch Bedrohten – und fordert einen zivilgesellschaftlichen Aufbruch gegen die Zumutungen der Zuständigen und den gesellschaftlichen Kampf gegen die Gefahren des gewalttätigen Rechtsextremismus und entsprechender Ideologen.

BAIZ
Kultur- und Schankwirtschaft
Schönhauser Allee 26A
10435 Berlin
http://www.baiz.info/

U-Bhf Senefelder Platz oder Eberswalder Str. [ca. 3 bzw. 5min.]
Tram M2 Knackstraße [ca. 7min.]
Tram M10 und 12 Eberswalder Str. [ca. 5min.]

Bolk | 11:12


01.07.15

Vater ist in Korea

„Verliebt, verlobt, verloren“ Dokumentarfilm von Sung Hyung Cho neu im Kino

von Angelika Nguyen

http://telegraph.cc/vater-ist-in-korea/

A.S.H. | 16:31


29.06.15

Berlin: Autonome planen einwöchiges Straßenfest in Friedrichshain

Vom 6. bis zum 12. Juli soll das siebentägige Straßenfest "Lange Woche der Rigaer Straße" stattfinden. Die Organisatoren wollen sich von ihrer "besten Seite" zeigen, die Polizei fürchtet Ausschreitungen.

https://linksunten.indymedia.org/de/node/146938

A.S.H. | 14:59


24.06.15

Auf dem Pressefest des „Neuen Deutschland“

IMG_20150613_105019_520.png

Am vorletzten Wochenende (12./13. Juni 2015) fand, wie eigentlich jedes Jahr und so lange ich denken kann, dass ND Pressefest statt. Natürlich nicht, wie in meiner Kindheit und Jugend, im Volkspark Friedrichshain und auch nicht mit NVA-Fahrzeugpark, GST-Schießstand, Frank Schöbel, Karat, Oktoberklub, sowie allumfassender SED-Rotlichtbestrahlung, sondern ganz bescheiden in und vor dem angestammten ND-Gebäude, Franz-Mehring-Platz 1, in Berlin Friedrichshain. Der Besucherzuspruch war, trotz extrem schlechter Wetterbedingungen, recht gut. Glaubt man dem ND fanden 2500 Menschen den Weg zum Fest.

Bolk | 08:08


19.06.15

Alle kennen Artek

Das Allunions-Pionierlager Artek wurde gerade 75 Jahre alt. Der telegraph hat einen Artikel über das Kinderparadies und Aushängeschild der Sowjetunion auf der Krim.

http://telegraph.cc/alle-kennen-artek/

A.S.H. | 17:54


17.06.15

Brief eines Patrioten


Erich Mühsam, Brief eines Patrioten, gelesen von Harry Rowohlt. 2. Sprecher: Thomas Ebermann.
Aufnahme, Schnitt und Produktion: BellaStoria Film Hamburg, Karl-Heinz Dellwo, August 2009

Unsere Leseempfehlung: Die Akte IM Dödel kann geschlossen werden – Zum Tod von Harry Rowohlt von Jürgen Schneider auf telegraph.cc

A.S.H. | 01:32


16.06.15

Richtigstellung

Der „Arbeitskreis (AK) Geschichte sozialer Bewegungen Ost-West“ hat am 7. Juni 2015 eine Stellungnahme verfaßt und veröffentlicht. Dieser Stellungnahme vorausgegangen waren vor drei Wochen bereits zwei teilöffentliche Briefe von zwei der Unterzeichnenden (namentlich: Renate Hürtgen und Bernd Gehrke), die eine ganze Reihe von Falschdarstellungen eines Konfliktes enthielten, auf die wir als telegraph-Redaktion jedoch nicht reagierten, da wir unsere Energie nicht in ein endloses Erklärungs-Stellungnahmen-Gegendarstellungs-Hin-und-Her stecken wollten. Nun hat der Arbeitskreis jedoch noch einmal eine umfangreiche Stellungnahme nachgelegt. Das auch Willi Hayeks Name unter dieser Stellungnahme steht, bedauern wir sehr, da wir seine Arbeit schätzten.

Die Etikettierung der telegraph-Redaktion als Phobiker, Hysteriker, als Unreflektierte, als Dümmliche, als Ajatollas, Oberste Richter des Antifaschismus‘, als Sektierer, als Stalinisten, als Antideutsche, usw. usf. werden ein weiteres Mal wiederholt. Diesem Beschimpfungs-Kanon wollen wir hier nicht folgen. Wir sehen uns jedoch nun zu einigen Richtigstellungen veranlaßt, wobei wir hier auch nicht auf jede Falschdarstellung eingehen können.

Bolk | 15:07


12.06.15

[Berlin-Buch] Naziangriff auf Festival

Quelle: https://linksunten.indymedia.org/en/node/145755

Vom 12. bis zum 13. Juni findet in Berlin-Buch das antirassistische VOSIFA-Festival statt. Das Festival, als auch die am Samstag stattfindenende Antifa-Demo (Aufruf| Video), richten sich gegen die rassistische Hetze, in dem Pankower Ortsteil, der schon länger für sein Naziproblem bekannt ist.

"Heute, gegen 20.45 Uhr kam es zum ersten Agriff auf das Festival. Vier Nazis, unter ihnen der Pankower NPD-Kreisvorsitzende Christian Schmidt, sammelten sich in der Nähe des Geländes, auf dem derzeit Festivalvorbereitungen stattfinden. Erst fotografierten sie die Festival-Crew ab und versuchten diese verbal zu provozieren. Als ihnen dies nicht gelang, bewarfen sie Menschen die gerade mit Aufbauarbeiten beschäftigt waren, mit Flaschen. Anschließend kam es zu einem Handgemenge, bei dem die Nazis Menschen mit Pfefferspray angriffen. Nach einer halben Stunde kam die Polizei. Die Bucher Nazis, allem voran Christian Schmidt, taten was sie immer tun und erstatten Anzeige gegen die alternativen Jugendlichen. Die Beamten glänzten wie immer durch Unkenntnis der lokalen Situation. Sie nahm die Anzeige bereitwillig entgegen und kontrollierte daraufhin die Personalien von Personen die sich zu diesem Zeitpunkt auf dem Festivalgelände befanden. Die Gruppe der Nazis war zu diesem Zeitpunkt auf zehn Personen angewachsen."

Bolk | 16:44


Antifaschistischen Blockaden - In Neuruppin der Schlüssel zum Erfolg!

Der Schlüssel für den Erfolg in Neuruppin war, ohne Zweifel, neben einem bewehrten und bereits seit einigen Jahre erfolgreich praktizierten Blockadekonzept, eine große Zahl entschlossener Antifaschisten, die dieses Konzept beherzt, kreativ und flexibel umgesetzt haben. So gelang es, trotz massiver Polizeipräsenz, trotz umfangreichen Absperrmaßnahmen und trotz dem angekündigten Strategie der Polizei, Blockaden bereits im Ansatz zu verhindern, an allen wichtige Knotenpunkten der Neonazi-Route immer neue Blockaden zu errichten und diese, je nach aktueller Position der Nazis und Umleitungsversuche der Polizei zu verschieben, oder aufzulösen und an anderer Stelle neu zu errichten. Gelang es der Polizei auf den ersten zwei Kilometern, die Neo-Nazis auf andere Straßen umzuleiten, bzw. an den Blockaden vorbei zu führen, hatte dies spätestens am Kreisel vor dem EKZ REIZ ein Ende. Hier gelang es den Antifaschisten mit letztendlich vier Blockaden, den Neo-Nazi-Zug final zu stoppen.

Was folgte ist bekannt. Da die Polizei an diesem Punkt nicht willens, oder in der Lage war, die massive Ansammlung der Antifaschisten mit Gewalt zu räumen, war nur noch eine Umleitung über den Stadtrand zurück zum Bahnhof möglich. Da die Neonazi-Führung das nicht akzeptieren wollte, löste die Neo-Nazi-Führung ihre Veranstaltung offiziell auf. Die Polizei kesselte die Neo-Nazis umgehend ein und führte sie dann, auf eben dieser Umleitung, durch das industrielle Niemandsland von Neuruppin zurück zum Bahnhof.

Ein großer Erfolg der antifaschistischen Menschen in Neuruppin und des Bündnis NoTddZ2015.

Fotostrecke: Die antifaschistischen Blockaden von Neuruppin

Bolk | 16:28


10.06.15

Der kurze Sommer der Anarchie. 1990 und das Ende der DDR: 25 Jahre danach.

Der telegraph mit einer Veranstaltung und einem Infostand auf dem ND-Pressefest 2015.

Was von der Hoffnung übrig blieb
Quelle: http://www.ndlive.de/?p=446

Das Aufbegehren 1989 begann weit links von dem, was heute in der
herrschenden Erinnerung davon übrig gelassen wird. Im Prinzip ging es um
Ziele, die wir heute unumwunden als linke, als progressive Forderungen
bezeichnen würden – aber nur selten wird dies ausgesprochen. Denn die
einen wollen nicht an das linke Erbe der Wende erinnern, weil sich ihr
Geschichtsbild, das die herrschenden Verhältnisse für alternativlos
erklärt, darauf nicht gründen lässt. Die anderen wollen das Ende der DDR
denen nicht verzeihen, die mit ihrer Kritik, mit ihrer Opposition die
Wende erst ermöglichten. Und so wird es vor allem denen einfach gemacht,
die die Welt vom Ausgang der Geschichte her bejubeln: Wir sind ein Volk.
Schwarz-Rot-Gold, D-Mark. Nationale Freiheitsbewegung. 1990 war die
Hoffnung auf einen Aufbruch zu neuen, anderen als den bloß westlichen
Ufern, endgültig dahin.

ND-Chefredakteur Tom Strohschneider im Gespräch mit Dietmar Wolf
(Gründungsmitglied des telegraph), Andreas Schreier (Unterstützer der
Umwelt-Bibliothek) und Wolfram Kempe (telegraph-Autor).

13. Juni 17 Uhr, Münzenbergsaal
Neues Deutschland
Franz-Mehring-Platz 1
10243 Berlin

Das vollständige Programm: http://www.ndlive.de/?page_id=306

Bolk | 13:52


07.06.15

Übersichtskarte: Naziaufmarsch in Neuruppin erfolgreich blockiert!

Karte_nottdz2_520.jpg

Auf Grundlage der Aktionskarte, die das Bündnis NOTDDZ2015 im Vorfeld des Nazi-Marsches am 6.6.2015 durch Neuruppin ins Internet gestellt hatte, hat OST:BLOG nun eine neue Karte erstellt. Diese vermittelt einen Überblick über den tatsächlichen Verlauf des Nazi-Route und alle Blockaden.

Die Karte kann man sich als PDF downloaden, oder als JPG ansehen.

Auf dem Nachrichten-Portal Inforiot gibt es jetzt drei ausführliche Berichte über Neuruppin:
http://www.inforiot.de/neuruppin-neonazis-brachen-tddz-wegen-blockaden-vorzeitig-ab/
http://www.inforiot.de/tddz-2015-blockaden-zwingen-nazis-in-neuruppin-zum-aufgeben/
http://www.inforiot.de/erstmals-tddz-blockiert/

Bolk | 21:04


06.06.15

Naziaufmarsch in Neuruppin erfolgreich blockiert.

blockade0606.jpg Antifaschistische Blockade in Neuruppin

Etwa 500 Neo-Nazis hatten sich am 6.6.2015, gegen 13 Uhr am Bahnhof Neuruppin West gesammelt, um eine Marsch quer durch Neuruppin zu beginnen. Doch letztendlich gelang es ihnen nur eine sehr kurze und massiv abweichende Route zu laufen. Das erreichten mehrere 1000 Antifaschisten, denen es gelang, trotz einem Großaufgebot der Polizei und umfangreichen Absperrmaßnahmen, an allen wichtigen Kreuzungen und Verkehrskreiseln Blockaden zu erreichten. Die Blockaden waren letztendlich so massiv, dass der Nazi-Aufzug endgültig zum stehen gebracht werden konnte. Für 2 Kilometer benötigten die Neo-Nazis eine ganze Stunde.

Bolk | 19:36


05.06.15

Naziaufmarsch in Neuruppin

nrp9jul11_blockantisem.jpg Antifaschistische Blockade in Neuruppin, im Jahr 2011

Morgen, am 6.6.2015, wollen Neo-Nazis in Neuruppin aufmarschieren. Unter dem Motto „Tag der deutschen Zukunft“ mobilisiert die deutsche Neonaziszene bereits seit Monaten bundesweit nach Neuruppin. Der letzte sogenannte „Tag der deutschen Zukunft“ fand im letzten Jahr in Dresden statt. Nach Angaben der Polizei werden etwa 500 Neonazis erwartet. Gleichzeitig rechnet die Polizei mit 2500 Gegendemonstranten.

Bolk | 15:23


 
 
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