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55 Cent für die Überlebenden von Auschwitz

Die deutsche Bürgerinitiative "Zug der Erinnerung" (ZdE) hatte im Herbst 2009 ein Gutachten veröffentlicht, welches die Einnahmen der Deutschen Reichsbahn bei der Beihilfe zu den NS-Menschheitsverbrechen mit einer Summe von mindestens EUR 445 Millionen beweist. Der verzinste Einnahmebetrag wurde nie zurück gezahlt. Er beträgt mindestens 2,2 Milliarden Euro.

Wie die Webseite www.german-foreign-policy.com berichtet, gehen jetzt DIE BAHN und die Deutsche Regierung offensichtlich teilweise auf die Forderungen der Überlebenden ein. So, jetzt alle mal festhalten:

"Die Deutsche Bahn AG und die Bundesregierung bieten den Opfern der 'Reichsbahn'-Deportationen pro Überlebenden maximal 20 (zwanzig) Euro an. Die Auszahlung soll über mehrere Jahre gestreckt werden, so dass sich die Entschädigung der Anspruchsberechtigten, die in hohem Alter sind, durch Tod erledigt. Wer übrig bleibt, würde von der DB AG pro Monat etwa 55 Cent erhalten. Der Betrag gilt den gesundheitlichen Folgen der "Reichsbahn"-Beihilfe zum größten Menschheitsverbrechen, das über drei Millionen Bahn-Deportierte in die Konzentrations- und Zwangslager führte." [MEHR]

Unglaublich!

Siehe auch: Deutsche Bahn zahlt Millionen Euro an die Hitzeopfer

A.S.H. | 10.09.10 15:29 | Permalink